Beratung

Johannes Schwarz, Beratungslehrer

Zur Klärung eines Anliegens und zu Terminabsprachen wenden Sie sich bitte per Mail an johannes.schwarz@ags.rw.schule-bw.de

Das Beratungslehrerzimmer befindet sich außerhalb des Schulgebäudes im ehemaligen „Hausmeisterhäusle“ bei den Bushaltestellen vor der Schule

Hinweis: Wenn Sie persönliche Daten per Mail verschicken, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass diese Daten kompromittiert werden. Um dieses Risiko möglichst klein zu halten, sollte man Mails nur verschlüsselt (SSL oder TLS) versenden.

Johannes Schwarz
Johannes Schwarz

Freiwilligkeit und Freiheit

Beratung ist grundsätzlich freiwillig und kostenlos. Der Ratsuchende gibt das Problem vor und bestimmt den Rahmen mit, in dem eine Problemlösung erarbeitet werden soll. Nie macht der Beratungslehrer etwas ohne die Erlaubnis des Beratungssuchenden. Der Beratungslehrer hilft, ordnet, macht Vorschläge. Der Schüler entscheidet, welche Schritte er unternehmen will.

Unabhängigkeit

Beratung benötigt einen hohen Grad an Unabhängigkeit der beratenden Institution. Sowohl in Konfliktfällen als auch in der Einzelberatung neigt das Umfeld des Beraters häufig zu einer eindeutigen Auftragsvergabe, z.B. „Das Kind muss auf die Förderschule. Beraten Sie doch mal die Eltern in dieser Richtung!“ Geht der Berater auf diese Art von Forderungen ein, verliert er seine Unabhängigkeit und das Ergebnis der Beratung ist nicht mehr offen.

Vertrauensverhältnis und Vertraulichkeit

Notwendige Grundlage einer erfolgreichen Beratung ist das Vertrauen zwischen Ratsuchenden und Berater. Zentral ist auch der Schutz des Privatgeheimnisses des Ratsuchenden. Deshalb steht der Beratungslehrer unter Schweigepflicht, es sei denn, der Ratsuchende entbindet den Beratungslehrer ausdrücklich von dieser Schweigepflicht.

Professionalität und Individualität

Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil des Erziehungs- und Erziehungsauftrages der Schule und damit zunächst Aufgabe jeder Lehrerin und jedes Lehrers. Angesichts der Vielfalt und Differenziertheit des Bildungsangebotes und der Konfrontation mit Problemen im Schulverlauf wirken entsprechend der in §19 Schulgesetz festgelegten Aufgaben der Bildungsberatung sowohl die überörtlich eingerichteten Schulpsychologischen Beratungsstellen als auch Beratungslehrer an Schulen mit. Um dem natürlichen Erziehungsrecht der Eltern Rechnung zu tragen, erfolgen Beratungen grundsätzlich in Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten.

  • Schullaufbahnberatung, d.h. die Beratung von Eltern, Schülerinnen und Schülern über geeignete Bildungswege, z.B. beim Durchlaufen der Orientierungsstufe, beim Übergang von einer Schulart in eine andere, etc. Auch eventuelle Schuleignungstests fallen in diesen Bereich dieser Beratung.
  •  Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit pädagogisch-psychologischen Methoden bei der Bewältigung von Schulschwierigkeiten, z.B.  Schwierigkeiten im Lern- und Arbeitsverhalten, besonders hinsichtlich Lernstrategien sowie Selbstregulation und Motivation im gesamten Leistungsspektrum
  • Beratung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei Problemlagen in der Bewältigung des Schulalltags, z.B. bei Unsicherheiten, Prüfungsängsten und Schulabsentismus
  • Beratung von Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern bei herausfordernden sozialen Situationen und Gruppenprozessen
  • Angedachter Schulwechsel oder drohende Nicht-Versetzung. (Schul-Laufbahnberatung)
  • Zeitgleiches Auftreten von Abfallen schulischer Leistungen und Problemen im häuslichen Umfeld.
  • Häufigeres Auftreten von „Verkrampfungen“ oder „Black Outs“ in Klassenarbeiten.
  • Wenn Schule einfach nicht zur „Chefsache“ werden will, weil die Gedanken immer wo anders sind.
  • Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle und nicht weiß, wie ich reagieren soll.