Austauschberichte2017-01-02T17:48:14+00:00

Austauschberichte Frankreich

Einzelaustausch

Mein Austausch 2015 (Graziella, damals Klasse 9)

Wir schreiben den 10.Oktober 2015. Die Nacht davor war für mich eher unruhig, ganz anders als die Nächte vor der Abreise in einen Urlaub oder ins Schullandheim. Der Gedanke, zwei Monate auf mich alleine gestellt zu sein und meine Mutter und mein Familie hier in Deutschland hinter mir zu lassen, machte mir zuerst keine große Angst. Als ich jedoch dann in Frankreich war, bemerkte ich erst, wie wichtig meine Familie für mich ist.

Ich stieg um 8.00 Uhr in meinen TGV Richtung Paris. Um 12:30 Uhr hörte ich schon die Durchsage, dass wir in 5 Minuten den Ostbahnhof von Paris erreichten würden. Mein Herz rutschte mir in die Hose und meine Mutter schaute mich nur an und sagte:´Ich bin so stolz auf dich, du schaffst das! Du bist in guten Händen, Du hast Glück mit dieser Familie.´

Als wir dann am Bahnhof standen und ich Emma und ihren Vater Pierre sah, wurde mir erst richtig bewusst, dass es jetzt keinen Ausweg mehr gab und ich das durchziehen würde, auch wenn jeder Anfang schwer ist. Ich nahm meine zwei Koffer, verabschiedete mich von meiner Mama und meiner Tante, die mich begleitet hatten, und stieg ins Auto Richtung Chevreuse, der Kleinstadt, in der ich nun für zwei Monate leben würde.

Es hört sich wahrscheinlich komisch an, aber ich muss ehrlich sagen, ich habe mich in dieser fremden Familie von Anfang an sehr wohl gefühlt. Für mich war es eine große Umstellung, mit vier Geschwistern zusammen zu leben, da ich ein Einzelkind bin: Erstaunlicherweise hat es sehr gut funktioniert und ich vermisse sie jetzt sehr!

Die erste Nacht war nicht ganz so einfach: ich vermisste meine Familie und habe auch Tränen vergossen. Das ist jedoch völlig normal, aber das Heimweh lässt nach und man merkt beim wöchentlichen Skypen schnell, dass die räumliche Distanz nicht so wichtig ist wenn Familie und Freunde hinter einem stehen. Ich habe in dieser Zeit ganz deutlich gesehen, wer meine Freunde sind.

Die Schule in Frankreich war erstmal sehr gewöhnungsbedürftig und anstrengend, da es sich um einen Ganztagsschule handelt. Allerdings habe ich mich danke der netten Unterstützung der betreuenden Lehrerin sehr schnell zurechtgefunden und kleinere Unsicherheiten wurden schnell geklärt. Nach sechs Wochen hatte ich einen kleinen Tiefpunkt, aber auf einmal kam mein Gastvater Pierre in mein Zimmer und gab mir einen Brief von meiner Klasse. Sie machten mir den Mut, auch die letzten zwei Wochen in Frankreich zu bleiben.

Insgesamt habe ich in den 8 Wochen sehr viel erlebt: Ausflüge nach Paris, einen unvergesslichen Urlaub in der Bretagne, ein Ausflug nach Versailles, Basketballspiele von Emma, das sonntägliche Tennisspielen mit der ganzen Familie, den Besuch von Lucie, der Cousine von Emma, Zeit mit neuen Freunden, die lustigen Englischstunden mit der Klasse und zu guter Letzt ein wunderschöner Tag im Disneyland. Eigentlich gingen die 8 Wochen wie im Flug vorbei.

Am 4. Dezember 2015 machte ich eine letzte Shoppingtour in Paris mit meiner Austauschmutter Sophie. Die letzten Fotos und Selfies wurden geschossen um Paris „Au revoir“ zu sagen. Dass ich nach Paris und zu meiner Gastfamilie und meinen neuen Freunden eines Tages zurückkehren werde stand schon vor meiner Abreise fest. Als ich am 5. Dezember endlich wieder meine Mutter in den Arm nehmen konnte, war ich überglücklich, aber auch stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte, 2 Monate in einem fremden Land und in einer fremden Familie zurecht zu kommen. Ein wunderschönes Gefühl, welches ich jedem anderen Schüler von Herzen wünsche.

Durch diesen Austausch wurden mir Einblicke in eine andere Kultur geboten, ich habe viel erlebt, sprachlich habe ich ebenfalls sehr profitiert, aber auch die sozialen Kontakte und die neuen Freunde möchte ich nicht missen. Ich bereue es auf keinen Fall diesen Austausch gemacht zu haben. Mit etwas Fleiß und dem Willen, den versäumten Stoff aufzuholen, habe ich es ohne Probleme geschafft, meine Noten zu halten. Ein Austausch ist etwas besonderes und wenn man die Chance hat, einen Austausch  zu machen, würde ich nicht lange überlegen und einfach die Chance nutzen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder.

Paris-Austausch (Mittelstufe)

Der Austausch war meiner Meinung nach ein interessantes Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit Paris nicht nur so wie jeder Tourist zu erleben, sondern konnten in den Alltag unserer Austauschpartner einblicken. Außerdem haben wir dadurch gelernt unsere Französichkenntnisse anzuwenden und uns selbstständig zu verständigen. Ich finde es auch beeindruckend, wie viele kulturelle Unterschiede aber auch gleichzeitig Gemeinsamkeiten es gibt. (Helen, 10a, Sj. 2013/2014)

Ich fand den Austausch sehr interessant, weil es spannend ist eine neue und so große Stadt wie Paris kennenzulernen. Soweit ich es mitbekommen habe, waren die Familien alle sehr nett, was auch bei meiner der Fall war. Die Ausflüge waren immer spannend und schön gestaltet. Am besten hat mir der Ausflug nach Versailles gefallen. Das Wochenende in der Familie war auch schön. Die Schule war ganz anders als hier, da es ein Zaun um das Schulgelände gab. Es war sehr interessant dem Unterricht beizuwohnen. Die Austauschpartner waren alle sehr nett und haben an den freien Tagen interessante Dinge mit uns unternommen. Jeder der sich für Neues begeistert, sollte an solch einem Austausch teilnehmen. (Lennart, 9b, Sj. 2013/2014)

Meiner Meinung nach war der Austausch sehr spannend und lehrreich. Ich habe sehr viele neue Eindrücke gewonnen und viele für mich unbekannte Sachen gesehen. Durch den Austausch habe ich eine bessere Beziehung zu meinen Mitschülern bekommen. Auch das Leben in der Gastfamilie hat mir sehr viel gebracht, da ich von der Sprache und auch von der bisher unbekannten Kultur viel gelernt habe. Die ständige Konfrontation mit Menschen die ich davor noch nie gesehen habe war sehr lehrreich, da ich mich an ihre Lebensweise anpassen musste. Des öfteren gab es auch schwierige Situationen aber alle waren meisterbar. Ich habe auch gelernt was es heißt, auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen zu sein und habe dabei nur positive Erfahrungen gemacht. Letztendlich lässt sich sagen, dass der Austausch eine schöne Erfahrung war. (Hannah, 10a, Sj. 2013/2014)

Der Schüleraustausch war für uns eine einzigartige Möglichkeit eine neue Kultur mit allen Seiten zu erleben, wie es bei einem normalen Urlaub nicht möglich gewesen wäre. Da wir hauptsächlich mit unseren französischen Austauschpartnern unterwegs waren bekamen wir französische Sitten, Gewohnheiten, Eigenschaften und Küche hautnah mit und sammelten unzählige eigene Erfahrungen. Durch viele Ausflüge mit unseren Austauschpartnern, in denen wir alle Sehenswürdigkeiten gesehen haben, haben wir uns mit ihnen angefreundet und sind teilweise immer noch in Kontakt mit ihnen. Ebenso hat sich das Sprachverständnis extrem schnell gebessert. Wir freuen uns dabei gewesen zu sein, auch wenn diese zwei Wochen für uns alle anstrengend waren. Wir sind viel gelaufen und hatten wenig Zeit zum Ausruhen und für uns. Außerdem hatten wir im jeweils anderen Land wenig Entscheidungsmöglichkeiten über unseren Alltag. Im Allgemeinen würden wir diesen Austausch jedoch immer wieder mitmachen und empfehlen ihn auch allen nachfolgenden Schülern, da er eine Erfahrung fürs Leben ist. (Angelina & Melanie, 10b, Sj. 2013/2014)

Der Parisaustausch ist etwas, was ich jedem empfehlen würde. Das liegt daran, dass es nicht nur Spaß macht sondern man auch viele Erfahrungen sammeln kann. Da es in Paris ganz anders ist als bei uns, war der Austausch eine gute Möglichkeit um etwas Neues zu erleben. Außerdem konnten wir alle unsere Sprachkenntnisse verbessern. Der Kontakt mit der Familie war für mich ziemlich interessant, weil ich so eine andere Kultur kennenlernen konnte. (Yazgi, 10a, Sj. 2013/2014)

Für uns war der Parisaustausch eine tolle Möglichkeit unsere bisherigen Sprachkenntnisse anzuwenden und auszubauen. Durch das Zusammenleben mit der Gastfamilie konnten wir die kulturellen Unterschiede kennenlernen und nach kurzer Zeit fiel es uns viel leichter Französisch zu sprechen. Mit Sicherheit möchte jeder von uns einmal nach Paris gehen und durch die unbekannten Straßen laufen, in denen sich die Austauschpartner bestens auskennen. Ein besonders Highlight ist es von ihnen zu den vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten geführt zu werden und diese live zu erleben. Uns persönlich hat der Besuch des Eiffelturms und Paris bei Nacht am besten gefallen. Außerdem haben wir viele neue Freunde gewonnen, mit denen wir auch weiterhin in Kontakt bleiben, denn unsere Gastfamilien haben uns liebevoll aufgenommen und sie waren nett, sympathisch und aufgeschlossen. Wir können nur sagen, dass es sich auf jeden Fall für alle, die offen für Neues sind, lohnen wird, an dem Austausch teilzunehmen. Es ist eine einmalige Chance mit unvergesslichen Momenten und Erfahrungen. (Lara & Lisa, 10b, Sj. 2013/2014)

Der Austausch mit dem Collège de Stael in Paris war echt super. Mir hat gefallen, dass der Austausch aus zwei Teilen bestand. Als die Franzosen bei uns waren, konnte man ihnen viele Seiten vom Schwarzwald zeigen. Die Schüler und die Lehrer waren sehr nett. Alle haben sich gut verstanden. Wir haben vielen Freundschaften geschlossen. Am besten war die Woche in Paris. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und bin echt froh, dass ich am Austausch teil genommen habe. Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass ich mich nicht richtig verständigen kann. Es gab aber gar keine Probleme. Die Familien in denen wir untergebracht waren, waren sehr nett und freundlich. Der Parisaustausch war eine unvergessliche Erfahrung. Ich würde jeder Zeit wieder am Austausch teilnehmen. (Vanessa 10b, Sj. 2013/2014)

Virtueller Austausch

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Das Projekt „Un autre monde“ hat uns sehr gefallen, weil wir einerseits die Verwendung neuer Medien gelernt haben, indem wir z.B. eigene Identitäten erstellt haben, und andererseits gelernt haben unsere Französischkenntnisse in der Kommunikation über das Internet anzuwenden. Wir haben Bewerbungen und Kochrezepte auf Französisch geschrieben und haben sie dann mit den Schülern aus Frankreich ausgetauscht. Dies hat das Schreiben von Texten einfacher gemacht, weil wir einen konkreten Sinn hatten sie zu schreiben und in dem Projekt weiterzuverwenden. Den Unterrichtstoff konnten wir dadurch anschaulicher lernen und verstehen uns es hat uns Spaß gemacht.

Von Helen (a.k.a. Lola LaMason) und Yazgi (a.k.a. Chloé Beaumont)

 

Frühere Austausche

Kommen Sie bald wieder :)