Frankreich2018-10-20T17:26:56+00:00

Schüleraustausch mit Frankreich

Einzelaustausch

Dank des Deutsch-Französischen Jugendwerks gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Schüler ab der 7. Klasse an einem individuellen Austausch teilzunehmen. Das deutsch-französische Jugendwerk hat eine Partnerbörse auf seiner Internetseite. Findet man seinen Partner über diese Tauschbörse, muss man sich an bestimmte offizielle Termine halten. Findet man selbst einen Partner, ist man weitaus flexibler. Das Albeck Gymnasiums kann im Allgemeinen bei der Partnersuche helfen.

Für Informationen, Hilfe bei der Partnersuche und falls ein Schulgutachten, ein Formular für eine Beurlaubung o.ä. gebraucht wird, bitte an Frau Wössner wenden.

Austausch (Mittelstufe)

Im den Schuljahren 2013/2014 und 2014/2015 fanden einwöchige Austausche mit dem Collège Madame de Stael in Paris statt. Jetzt bieten wir einen Austausch mit Montendre an.

Sie dürfen auch gerne die Projektwebseiten der beiden Paris-Austausche besuchen :)

Une aventure franco-allemande 2014  (Auszeichnung: d-elina 2015)

Une aventure franco-allemande 2015

 

 

Virtueller Austausch

logo2In den Schuljahren 2012/2013 bis 2015/2016 gab es unter der Leitung von Frau Wössner ein virtuelles Austauschprojekt namens „Un autre monde / Eine andere Welt“, welches Teil des Französischunterrichts war. Im Rahmen dieses virtuellen Austauschprojekts arbeiteten Schüler des Albeck Gymnasiums mit Schülern von unserer Partnerschule im Elsass, dem Collège Frédéric Hartmann in Munster, zusammen.

Es ging bei dem Projekt darum, gemeinschaftlich mit Schülern aus Frankreich in gemischten Gruppen an kleinen interkulturell orientierten Projekten zu arbeiten. Dabei sollte vor allem die Lernplattform Edmodo zur Kommunikation verwendet werden. Jede Woche war eine Stunde des regulärene Französischunterrichts für die Projektarbeit reserviert. Die Arbeit erfolgte vornehmlich während der Schulzeit. Die  einzelnen Aufgaben des Projekts dienten auch dazu, den Lernstoff des jeweiligen Lernjahres in Teilen zu vertiefen.

Da es sich bei dem Projekt um ein Simulationsprojekt handelte, nehmen die SchülerInnen für den Projektzeitraum fiktive Identitäten an. Die Simulation basierte auf einem ebenfalls fiktiven Projekt namens „Jugendliche aus Europa“. Es sah vor, dass Jugendliche aus Europa (in unserem Fall deutschsprachige und französische Jugendliche) für ca. 6 Monaten in gemischten Wohngemeinschaften in einem „Europäischen Jugenddorf“ in Brüssel zusammenleben und während ihres Aufenthalts dort die Kultur und Sprache des Anderen kennenlernen bzw. vertiefen. Dies wurde gefördert durch zielgerichtete Aufgaben wie Dialoge in Kleingruppen und ein abschließendes „Perfektes Dinner“, bei dem jeder Mitbewohner ein Gericht aus seinem Land kochte.

Ein Teil der Arbeitsergebnisse waren in den jeweiligen Wohngemeinschaften ersonnene und mit Hilfe eines kollaborativen Online-Tools gemeinsam niedergeschriebene Dialoge, die aufgenommen und mit Bildern der Figuren zu kleinen Videos zusammengeschnitten wurden. Alle Arbeitsergebnisse (inkl. Sprachaufnahmen) wurden auf einer Webseite präsentiert. Wir haben mit dem Projekt am Ende des Schuljahres an  verschiedenen offiziellen Wettbewerben teilgenommen.

Hinweis: Im Schuljahr 2012/2013 hat das Projekt den TeleTandem Förderpreis 2013 und den d-elina 2014 gewonnen, sowie den zweiten Platz beim Schülermedienpreis Baden-Württemberg belegt. Der zweite Durchgang im Schuljahr 2013/2014 wurde mit dem TeleTandem Förderpreis 2014 und dem MEDEA Award 2014 für Bildungsmedien aus der Praxis ausgezeichnet.

Die Ergebnisse der einzelnen Projektdurchgänge finden Sie hier:

2012/2013

2013/2014

2014/2015

2015/2016

Im Schuljahr 2015/2016 gab es außerdem einen Kontakt mit kanadischen Französischschülern über die Plattform Edmodo. Ein ähnliches Projekt wird im Schuljahr 2016/2017 mit unserer Partnerschule im Elsass, dem Collège Frédéric Hartmann, stattfinden. Das virtuelle Austauschprojekt Un autre monde / Eine andere Welt wird für ein Jahr ausgesetzt, um es zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Berichte

Wir schreiben den 10.Oktober 2015. Die Nacht davor war für mich eher unruhig, ganz anders als die Nächte vor der Abreise in einen Urlaub oder ins Schullandheim. Der Gedanke, zwei Monate auf mich alleine gestellt zu sein und meine Mutter und mein Familie hier in Deutschland hinter mir zu lassen, machte mir zuerst keine große Angst. Als ich jedoch dann in Frankreich war, bemerkte ich erst, wie wichtig meine Familie für mich ist.

Ich stieg um 8.00 Uhr in meinen TGV Richtung Paris. Um 12:30 Uhr hörte ich schon die Durchsage, dass wir in 5 Minuten den Ostbahnhof von Paris erreichten würden. Mein Herz rutschte mir in die Hose und meine Mutter schaute mich nur an und sagte:´Ich bin so stolz auf dich, du schaffst das! Du bist in guten Händen, Du hast Glück mit dieser Familie.´

Als wir dann am Bahnhof standen und ich Emma und ihren Vater Pierre sah, wurde mir erst richtig bewusst, dass es jetzt keinen Ausweg mehr gab und ich das durchziehen würde, auch wenn jeder Anfang schwer ist. Ich nahm meine zwei Koffer, verabschiedete mich von meiner Mama und meiner Tante, die mich begleitet hatten, und stieg ins Auto Richtung Chevreuse, der Kleinstadt, in der ich nun für zwei Monate leben würde.

Es hört sich wahrscheinlich komisch an, aber ich muss ehrlich sagen, ich habe mich in dieser fremden Familie von Anfang an sehr wohl gefühlt. Für mich war es eine große Umstellung, mit vier Geschwistern zusammen zu leben, da ich ein Einzelkind bin: Erstaunlicherweise hat es sehr gut funktioniert und ich vermisse sie jetzt sehr!

Die erste Nacht war nicht ganz so einfach: ich vermisste meine Familie und habe auch Tränen vergossen. Das ist jedoch völlig normal, aber das Heimweh lässt nach und man merkt beim wöchentlichen Skypen schnell, dass die räumliche Distanz nicht so wichtig ist wenn Familie und Freunde hinter einem stehen. Ich habe in dieser Zeit ganz deutlich gesehen, wer meine Freunde sind.

Die Schule in Frankreich war erstmal sehr gewöhnungsbedürftig und anstrengend, da es sich um einen Ganztagsschule handelt. Allerdings habe ich mich danke der netten Unterstützung der betreuenden Lehrerin sehr schnell zurechtgefunden und kleinere Unsicherheiten wurden schnell geklärt. Nach sechs Wochen hatte ich einen kleinen Tiefpunkt, aber auf einmal kam mein Gastvater Pierre in mein Zimmer und gab mir einen Brief von meiner Klasse. Sie machten mir den Mut, auch die letzten zwei Wochen in Frankreich zu bleiben.

Insgesamt habe ich in den 8 Wochen sehr viel erlebt: Ausflüge nach Paris, einen unvergesslichen Urlaub in der Bretagne, ein Ausflug nach Versailles, Basketballspiele von Emma, das sonntägliche Tennisspielen mit der ganzen Familie, den Besuch von Lucie, der Cousine von Emma, Zeit mit neuen Freunden, die lustigen Englischstunden mit der Klasse und zu guter Letzt ein wunderschöner Tag im Disneyland. Eigentlich gingen die 8 Wochen wie im Flug vorbei.

Am 4. Dezember 2015 machte ich eine letzte Shoppingtour in Paris mit meiner Austauschmutter Sophie. Die letzten Fotos und Selfies wurden geschossen um Paris „Au revoir“ zu sagen. Dass ich nach Paris und zu meiner Gastfamilie und meinen neuen Freunden eines Tages zurückkehren werde stand schon vor meiner Abreise fest. Als ich am 5. Dezember endlich wieder meine Mutter in den Arm nehmen konnte, war ich überglücklich, aber auch stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte, 2 Monate in einem fremden Land und in einer fremden Familie zurecht zu kommen. Ein wunderschönes Gefühl, welches ich jedem anderen Schüler von Herzen wünsche.

Durch diesen Austausch wurden mir Einblicke in eine andere Kultur geboten, ich habe viel erlebt, sprachlich habe ich ebenfalls sehr profitiert, aber auch die sozialen Kontakte und die neuen Freunde möchte ich nicht missen. Ich bereue es auf keinen Fall diesen Austausch gemacht zu haben. Mit etwas Fleiß und dem Willen, den versäumten Stoff aufzuholen, habe ich es ohne Probleme geschafft, meine Noten zu halten. Ein Austausch ist etwas besonderes und wenn man die Chance hat, einen Austausch  zu machen, würde ich nicht lange überlegen und einfach die Chance nutzen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder.

Am Samstag, den 10. September 2016, fuhr ich mit dem TGV von Stuttgart nach Paris. Es war ein komisches Gefühl, zu wissen, dass ich nun die folgenden vier Wochen in meiner Austauschfamilie sein werde, ohne meine Familie. Doch ich fuhr zusammen mit einem Freund, der auch gleichzeitig mit mir am Schüleraustausch teilnahm. Deshalb fiel mir der Abschied von meiner Familie nicht ganz so schwer und die drei Stunden im Zug vergingen wie im Flug.

Als wir dann nachmittags in Paris ankamen, verabschiedeten ich und mein Freund uns. Danach fuhr ich mit den Eltern meines Austauschpartners in Paris herum und sie zeigten mir einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Madeleine, den Obelisk und wir sind auch zum Eiffelturm, von der Trocadéro aus, gelaufen.

Mein Austauschpartner, Vincent, konnte nicht mitkommen um mich abzuholen, da er bei einem Fahrradrennen, VTT, war, welches erst am Abend zu Ende war. Anschließend fuhren wir zu dem Haus meiner Austauschfamilie, in dem ich für die kommenden vier Wochen leben würde, nach St. Rémy-les-Chevreuse.

St. Rémy-les-Chevreuse ist eine Kleinstadt, ähnlich wie Sulz am Neckar, und liegt südöstlich von Paris. Es gibt mehrere Einkaufsmöglichkeiten und das Schulzentrum College „Pierre de Coubertin“.

Ich kannte Vincent schon, weil er ja bereits vier Wochen bei mir in Deutschland war. Wir verstehen uns recht gut, obwohl er ein Einzelkind ist und ich zwei Schwestern habe. Wir spielten gemeinsam, zum Beispiel mit seinem ferngesteuerten Auto oder zusammen mit seinen Eltern Brettspiele. Wir fuhren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule und wieder zurück.

In der Gastfamilie fühlte ich mich wohl. Die Eltern von Vincent waren immer nett zu mir und bemühten sich sehr. Wir machten Ausflüge, zum Beispiel nach Versailles, ein Wochenende im Futuroscope und natürlich auch nach Paris.

In der Schule war ich leider in einer anderen Klasse als Vincent. Das war sehr schade. Die Schüler und Lehrer waren aber alle wirklich nett.

Die Schule in Frankreich ist anders als die Schule in Deutschland. Das Schulgelände ist umzäunt, die Lehrer sind strenger, man muss in jeder Pause auf den Schulhof und man kommt nur mit seinem Carnet rein und raus.

Mir hat der Austausch gefallen und ich würde ihn wieder machen. Ich kann ihn jedem nur empfehlen, da ich durch diesen Austausch einen Einblick in eine andere Kultur bekam, neue Freunde fand und sprachlich ebenfalls profitierte.

Meinen achtwöchigen Austausch habe ich bei Louise in Dampierre-en-Yvelines bei Paris verbracht. Am 03. September 2016 fuhr ich gemeinsam mit meinem Vater mit dem TGV von Stuttgart nach Paris Gare de l’Est. Dort wurden wir von meiner Gastfamilie empfangen, luden meine Koffer ins Auto und aßen in Paris zu Mittag.  Nach dem Essen verabschiedete ich mich von meinem Vater, der anschließend zurückfuhr, und wir machten uns auf die ca. 55-minütige Fahrt nach Dampierre, einen kleinen Ort, im Tal gelegen, mit etwa 1200 Einwohnern, einem Restaurant, einer Bar, einem Lebensmittelladen, einem Becker und einem kleinen Schloss. Meine Austauschfamilie wohnt in einem kleinen Haus mit einem großen Garten, den sie mit der Großtante teilen, die nebenan wohnt.

Ich hatte mein eigenes Zimmer mit Fenster zum Garten, einem Schrank, einer Kommode und einem großen Bett. Mein Zimmer lag unter dem meiner Austauschpartnerin Louise. Louise ist ein Jahr jünger als ich, aber wir hatten trotzdem ein gutes, freundschaftliches Verhältnis. Auch wenn wir uns mal gestritten haben, was nicht öfter als zweimal vorkam, haben wir uns schnell wieder vertragen. Wir haben dem anderen auch Zeit für sich gegeben, wenn man das wollte. Ich war wie ein drittes Kind in der Familie. Ich habe im Haushalt geholfen und hatte auch sonst die gleichen Regeln, wie Louise und ihre Schwester. Genauso musste auch ich meine Arbeiten, die ich in der Schule geschrieben habe und Infoblätter im Carnet de correspondance von den Eltern unterschreiben lassen.

An meinem ersten Schultag in der französischen Schule, war ich sehr überrascht, ich wusste ja schon aus dem Unterricht hier in Deutschland, dass es viele Unterschiede gibt. Dennoch hatte ich es mir nicht ganz so vorgestellt. Die Schule ist komplett umzäunt und man muss sich morgens sowie nach jeder Pause in einen, auf den Boden aufgemalten Kasten, in dem der Klassenname steht, aufstellen. Alles läuft sehr geregelt ab und ich würde die französische Schule als strenger bezeichnen. Man muss das Carnet vorzeigen, um in die Schule zu kommen und ebenfalls um nach Hause zu dürfen, wobei auch noch der Stundenplan kontrolliert wird, ob man auch aushat. So ist meiner Meinung nach auch das Lehrerschülerverhältnis distanzierter, als hier in Deutschland. Das soll nicht heißen, dass die Lehrer in Deutschland weniger autoritär wären, aber in Frankreich eben sehr viel mehr.

Ich war in der selben Klasse wie Louise. Aus der Klasse kannte ich schon zwei Jungen, da die Beiden gemeinsam mit Louise zum Austausch in Deutschland waren. In den ersten zwei Wochen, habe ich noch nicht viel mit den Klassenkameraden geredet. Trotzdem wurde ich sehr nett aufgenommen und wurde von Woche zu Woche mehr eingebunden. Sie haben mehr mit mir geredet, mich ausgefragt und das Essen oder die Pause mit mir verbracht. Zu einem Mädchen habe ich jetzt noch Kontakt. Auch die Lehrer waren alle sehr nett und ich konnte auch immer zu ihnen kommen, wenn ich eine Frage oder ein Problem hatte. Meine Ansprechlehrerin war vor allen Dingen die Deutschlehrerin. Sie war auch die Ansprechpartnerin von zwei weiteren Austauschschülern aus meiner Schule. Die beiden Jungen waren allerdings eine Klassenstufe unter mir untergebracht. Als wir gemeinsam mit einer anderen Klasse der Schule in Verdun waren, übersetzte die Deutschlehrerin teilweise für uns. Das Verstehen von Geschichte war für mich sehr schwer, oft kannte ich einzelne Wörter, verstand aber den Zusammenhang nicht. Sehr schwer fiel mir ebenfalls S.V.T. (Biologie), mit den vielen unterschiedlichen Fachbegriffen.

Gemeinsam mit drei anderen Mädchen verbrachten wir noch zwei Tage in den Ferien damit, um zusammen ein Video zum Thema „Erster Weltkrieg“ auf Deutsch und Englisch zu drehen. Danach sind Louise und ich zu ihrer Oma nach Sanary-sur-Mer gefahren. An den Wochenenden haben wir Vieles gemeinsam mit der Familie unternommen. Wir waren shoppen in Paris, auf dem Eiffelturm, bei Notre Dame, im Hochseilgarten, in Versailles, im Schwimmbad und bei einem Geburtstag der Familie.

In meinem Austausch habe ich viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Ich habe anfangs zwar Schwierigkeiten gehabt, doch das Verstehen und Sprechen wurde mit der Zeit immer besser. Ich habe den Unterricht verstanden und konnte mich mit anderen unterhalten. Ich glaube auch, dass ich in dieser Zeit selbstbewusster geworden bin und vielleicht auch ein Stück selbstständiger und erwachsener. Ich konnte viele neue Eindrücke sammeln, von der Kultur dort, dem Leben und Familienleben und besonders eben von der Schule. Auch habe ich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Ich hatte schon vor Beginn meiner Austauschzeit Kontakt mit meiner Französischlehrerin und hatte vorab meine Klassenkameraden darum gebeten, für mich die Arbeitsblätter und Aufschriebe zu besorgen und zu sammeln. Mein erster Schultag in Deutschland verlief normal. Ich hatte bereits den Stundenplan und eine Liste meiner Lehrer. Am ersten Tag habe ich mit meiner Lehrerin gesprochen, die mir ein Formular gegeben hat, das ich gemeinsam mit meinen Lehrern ausfüllen sollte und das mir helfen sollte, meinen Nachholstoff zu überschauen und zu koordinieren. Zudem habe ich eine „Schonfrist“ der Schule bis Weihnachten. Auch von meinen Klassenkameraden wurde ich wieder sehr herzlich aufgenommen.

Ich habe an diesem Austauschprogramm teilgenommen, weil ich ein fremdes Land und dessen Sprache kennenlernen und besser verstehen und sprechen wollte. Viele Erwartungen hatte ich eigentlich nicht, aber ich hatte natürlich ein paar der typischen Klischees im Kopf wie zum Beispiel der Eiffelturm, der über alle Häuser ragt, malerische Cafés und verschnörkelte Häuser. An die Schule hatte ich keine besonderen Erwartungen, eben das, was ich aus der deutschen Schule schon wusste. Natürlich habe ich mir versucht den Austausch vorzustellen, aber als ich dort ankam war es sowieso anders als vorgestellt. Einige der Klischees haben sich auch bewahrheitet.

Aus dem Austauschprogramm heraus gehe ich mit jeder Menge neuen Eindrücken und Erfahrungen, neuen Bekannten und Freunden, und einem besseren Französisch.

Der Austausch war meiner Meinung nach ein interessantes Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit Paris nicht nur so wie jeder Tourist zu erleben, sondern konnten in den Alltag unserer Austauschpartner einblicken. Außerdem haben wir dadurch gelernt unsere Französichkenntnisse anzuwenden und uns selbstständig zu verständigen. Ich finde es auch beeindruckend, wie viele kulturelle Unterschiede aber auch gleichzeitig Gemeinsamkeiten es gibt.

Ich fand den Austausch sehr interessant, weil es spannend ist eine neue und so große Stadt wie Paris kennenzulernen. Soweit ich es mitbekommen habe, waren die Familien alle sehr nett, was auch bei meiner der Fall war. Die Ausflüge waren immer spannend und schön gestaltet. Am besten hat mir der Ausflug nach Versailles gefallen. Das Wochenende in der Familie war auch schön. Die Schule war ganz anders als hier, da es ein Zaun um das Schulgelände gab. Es war sehr interessant dem Unterricht beizuwohnen. Die Austauschpartner waren alle sehr nett und haben an den freien Tagen interessante Dinge mit uns unternommen. Jeder der sich für Neues begeistert, sollte an solch einem Austausch teilnehmen.

Meiner Meinung nach war der Austausch sehr spannend und lehrreich. Ich habe sehr viele neue Eindrücke gewonnen und viele für mich unbekannte Sachen gesehen. Durch den Austausch habe ich eine bessere Beziehung zu meinen Mitschülern bekommen. Auch das Leben in der Gastfamilie hat mir sehr viel gebracht, da ich von der Sprache und auch von der bisher unbekannten Kultur viel gelernt habe. Die ständige Konfrontation mit Menschen die ich davor noch nie gesehen habe war sehr lehrreich, da ich mich an ihre Lebensweise anpassen musste. Des öfteren gab es auch schwierige Situationen aber alle waren meisterbar. Ich habe auch gelernt was es heißt, auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen zu sein und habe dabei nur positive Erfahrungen gemacht. Letztendlich lässt sich sagen, dass der Austausch eine schöne Erfahrung war.

Der Schüleraustausch war für uns eine einzigartige Möglichkeit eine neue Kultur mit allen Seiten zu erleben, wie es bei einem normalen Urlaub nicht möglich gewesen wäre. Da wir hauptsächlich mit unseren französischen Austauschpartnern unterwegs waren bekamen wir französische Sitten, Gewohnheiten, Eigenschaften und Küche hautnah mit und sammelten unzählige eigene Erfahrungen. Durch viele Ausflüge mit unseren Austauschpartnern, in denen wir alle Sehenswürdigkeiten gesehen haben, haben wir uns mit ihnen angefreundet und sind teilweise immer noch in Kontakt mit ihnen. Ebenso hat sich das Sprachverständnis extrem schnell gebessert. Wir freuen uns dabei gewesen zu sein, auch wenn diese zwei Wochen für uns alle anstrengend waren. Wir sind viel gelaufen und hatten wenig Zeit zum Ausruhen und für uns. Außerdem hatten wir im jeweils anderen Land wenig Entscheidungsmöglichkeiten über unseren Alltag. Im Allgemeinen würden wir diesen Austausch jedoch immer wieder mitmachen und empfehlen ihn auch allen nachfolgenden Schülern, da er eine Erfahrung fürs Leben ist.

Der Parisaustausch ist etwas, was ich jedem empfehlen würde. Das liegt daran, dass es nicht nur Spaß macht sondern man auch viele Erfahrungen sammeln kann. Da es in Paris ganz anders ist als bei uns, war der Austausch eine gute Möglichkeit um etwas Neues zu erleben. Außerdem konnten wir alle unsere Sprachkenntnisse verbessern. Der Kontakt mit der Familie war für mich ziemlich interessant, weil ich so eine andere Kultur kennenlernen konnte.

Für uns war der Parisaustausch eine tolle Möglichkeit unsere bisherigen Sprachkenntnisse anzuwenden und auszubauen. Durch das Zusammenleben mit der Gastfamilie konnten wir die kulturellen Unterschiede kennenlernen und nach kurzer Zeit fiel es uns viel leichter Französisch zu sprechen. Mit Sicherheit möchte jeder von uns einmal nach Paris gehen und durch die unbekannten Straßen laufen, in denen sich die Austauschpartner bestens auskennen. Ein besonders Highlight ist es von ihnen zu den vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten geführt zu werden und diese live zu erleben. Uns persönlich hat der Besuch des Eiffelturms und Paris bei Nacht am besten gefallen. Außerdem haben wir viele neue Freunde gewonnen, mit denen wir auch weiterhin in Kontakt bleiben, denn unsere Gastfamilien haben uns liebevoll aufgenommen und sie waren nett, sympathisch und aufgeschlossen. Wir können nur sagen, dass es sich auf jeden Fall für alle, die offen für Neues sind, lohnen wird, an dem Austausch teilzunehmen. Es ist eine einmalige Chance mit unvergesslichen Momenten und Erfahrungen.

Der Austausch mit dem Collège de Stael in Paris war echt super. Mir hat gefallen, dass der Austausch aus zwei Teilen bestand. Als die Franzosen bei uns waren, konnte man ihnen viele Seiten vom Schwarzwald zeigen. Die Schüler und die Lehrer waren sehr nett. Alle haben sich gut verstanden. Wir haben vielen Freundschaften geschlossen. Am besten war die Woche in Paris. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und bin echt froh, dass ich am Austausch teil genommen habe. Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass ich mich nicht richtig verständigen kann. Es gab aber gar keine Probleme. Die Familien in denen wir untergebracht waren, waren sehr nett und freundlich. Der Parisaustausch war eine unvergessliche Erfahrung. Ich würde jeder Zeit wieder am Austausch teilnehmen.

Das Projekt „Un autre monde“ hat uns sehr gefallen, weil wir einerseits die Verwendung neuer Medien gelernt haben, indem wir z.B. eigene Identitäten erstellt haben, und andererseits gelernt haben unsere Französischkenntnisse in der Kommunikation über das Internet anzuwenden. Wir haben Bewerbungen und Kochrezepte auf Französisch geschrieben und haben sie dann mit den Schülern aus Frankreich ausgetauscht. Dies hat das Schreiben von Texten einfacher gemacht, weil wir einen konkreten Sinn hatten sie zu schreiben und in dem Projekt weiterzuverwenden. Den Unterrichtstoff konnten wir dadurch anschaulicher lernen und verstehen uns es hat uns Spaß gemacht.

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