Schulsanitätsdienst2018-09-23T12:09:55+00:00

Willkommen beim Schulsantitätsdienst!

Bei uns lernst du Leben retten!

Teamplayer? Sozial eingestellt? Hilfsbereit? Zuverlässig?

Dann komm zu uns in den Schulsanitätsdienst!

Hier bekommst du einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs. Wir zeigen dir, wie man Blutdruck misst, wie man Zecken entfernt, wie man bei Brüchen Arme und Beine schient – und vieles mehr!

Interesse? Fragen? Oder schon in einer Hilfsorganisation engagiert?

Sprich doch einfach mal eine Schulsanitäterin, einen Schulsanitäter oder natürlich Herrn Schnurr oder Herrn Wößner an. Unsere Übungsstunden finden immer alle 14 Tage in einer Mittagspause statt.

Dein Einsatz lohnt sich!

  • Helfen fühlt sich prima an!
  • Du bekommst einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs. Die Bescheinigung ist für immer gültig und kann später für den Führerschein verwendet werden!
  • Du weißt schon bald super über Erstmaßnahmen Bescheid und kannst im Fall der Fälle auch deinen Freunden oder deiner Familie helfen!
  • Mit der Zeit bekommst du einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise des Rettungsdienstes. Vielleicht entdeckst du dabei ja sogar, dass du später einmal Medizin studieren möchtest!
  • Beim Schulsanitätstag kannst du Schulsanitäter von anderen Schulen kennenlernen!
  • Bei Ausflügen lernt ihr zum Beispiel die Rettungsleitstelle in Rottweil, das Innenleben eines Rettungswagens oder die Feuerwehr in Sulz-Kastell kennen!
  • Nach jedem Schuljahr bekommst du eine persönliche Urkunde vom Deutschen Roten Kreuz.
  • Das Sozialpraktikum ist inklusive: Wenn ihr in Klasse 8 und 9 beim Schulsanitätsdienst mitmacht, dann gilt der Schulsanitätsdienst als euer Sozialpraktikum!
  • Der Qualipass ist inklusive: Wenn ihr euch 2 Jahre lang im Schulsanitätsdienst engagiert und auch in Kursstufe I noch mit dabei wart, dann gibt es zum Abitur einen Qualipass, der euch bei einer späteren Bewerbung Türen öffnen kann!

Einsatz für den Schulsanitätsdienst!

Interview mit Herr Schnurr und Herr Wößner

Warum gibt es den Schulsanitätsdienst überhaupt?

Herr Schnurr:

Die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter kümmern sich um andere Schüler. Sie werden bei einem Notfall gerufen oder auch nur, wenn ein anderer Schüler eine Betreuung oder Versorgung benötigt. Das kann auch mal nur ein Pflaster sein. Die Lehrer oder auch unsere beiden Sekretärinnen können das nicht immer alleine machen. Immerhin gibt es teilweise mehrere Einsätze am Tag! Und da ist es super, wenn uns die Leute vom Schulsanitätsdienst unterstützen!

Welche Klassenstufen dürfen daran teilnehmen?

Herr Wößner:

Generell empfehlen wir eine Teilnahme ab Klasse 7. Besonders motivierte Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter konnten nach Rücksprache mit uns aber auch schon früher starten…

Wie viele Schüler sollten es denn maximal sein?

Herr Schnurr:

Eine Begrenzung gibt es eigentlich nicht. Es findet auch ständig irgendein Wechsel statt, zum Beispiel wenn uns unsere Abiturienten leider verlassen. Von daher freuen wir uns immer, wenn jemand neu mit einsteigen möchte!

Muss man etwas Besonderes können?

Herr Wößner:

Nein, eigentlich nicht. Ich meine, man lernt ja alles in den Übungsstunden, was wichtig ist. Wir trainieren immer wieder, bis sich alle sicher fühlen. Schön wäre natürlich, wenn man gerne mit anderen zusammenarbeitet und grundsätzlich Freude daran hat, anderen zu helfen. Ah ja, und ein bisschen Blut gibt es halt manchmal auch…

Sieht man da viel Blut? Sicher gibt es auch Schüler, die kein Blut sehen können.

Herr Schnurr:

Das kommt ganz darauf an. Es gibt ja auch verschiedene Verletzungen wie einfache Schnittwunden. Bei einem Nasenbluten oder einer Kopfplatzwunde kann es auch mal mehr Blut sein. Aber dies sollte kein Problem sein, denn die Schulsanitäter werden grundsätzlich bei so etwas Handschuhe tragen.

Was macht man in den Übungsstunden so?

Herr Wößner:

Also da üben wir natürlich fleißig und wiederholen viel, damit wir uns sicher fühlen, wenn mal wieder ein Einsatz kommt. Ganz wichtig ist zum Beispiel die Wiederbelebung bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand… Ach ja, und manchmal bekleckern wir uns auch gegenseitig mit Kunstblut. Und alle kleben sich gegenseitig mit Pflastern voll. Und wir reden glaub viel dummes Zeug. Und Herr Schnurr hat übrigens auch schon einmal einen Kuchen mitgebracht…

Wann und wo finden die Übungsstunden statt?

Herr Schnurr:

In Raum 112, hihi, wie die Nummer vom Notruf, gell? Nee, Spaß beiseite, in Raum 112 (jetzt A17) haben wir einen großen Schrank mit all unserem Material und den Übungsmatten. Daher sind wir meistens auch dort, wenn wir üben. Wir treffen uns immer in einer Mittagspause. Jedes Schuljahr müssen wir halt schauen, wer wann Zeit hat. Das hängt ja immer auch vom Stundenplan ab. Momentan bieten wir sogar zwei Wochentage an. So kann jeder entscheiden wann es ihm am besten passt.

Hintergrund

Der Schulsanitätsdienst ist eine Initiative des Deutschen Roten Kreuzes. Er ergänzt und sichert die Erste-Hilfe-Versorgung an unserer Schule. Die speziell geschulten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter leisten bei kleineren Verletzungen bis hin zu größeren Unfällen selbstständig Erste Hilfe. Dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Dazu wird das Wissen zur Ersten Hilfe regelmäßig mit Herrn Schnurr und Herrn Wößner vertieft und erweitert. Beide haben eine spezielle Ausbildung beim Deutschen Roten Kreuz durchlaufen und sind auch offiziell als Erste-Hilfe-Ausbilder für das DRK tätig.

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