Latein2017-01-02T17:48:15+00:00

Latein

Die zweite Fremdsprache am Albeck-Gymnasium

Am Ende von Klasse 6 entscheiden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern über die zweite Fremdsprache (Französisch oder Latein). Das Albeck-Gymnasium bietet aufgrund von G9 die zweite Fremdsprache ab Klasse 7 bis zum Abitur an. Am Ende von Klasse 11 (bei G8: Klassen 10) entscheiden die Schülerinnen und Schüler über die Fortführung der jeweiligen Sprache in der Kursstufe.

Die zweite Fremdsprache ist Hauptfach und wird von Klasse 7 bis 10 (G8: 6-9) vier Stunden und in Klasse 11 (G8: 10) drei Stunden pro Woche unterrichtet.

Die Kurse in den Klassen 12 und 13 (G8: 11 und 12) sind vierstündig.

Warum Latein?

Latein vermittelt den Zugang zu den Wurzeln unserer europäischen Kultur und dient als Brücke für Verständnis und Auseinandersetzung mit unserer antiken Vergangenheit.

Der Umgang mit der lateinischen Sprache fördert die Fähigkeit zu genauem, ausdauerndem Arbeiten und durchdachtem Vorgehen bei der Lösung von Problemen.

Die im Lateinunterricht erworbenen Kompetenzen sind hilfreich für weitere Schulfächer:

  • Deutsch (Förderung der Ausdrucksfähigkeit und der Lesekompetenz)
  • Mathematik und Naturwissenschaften (Vermittlung strukturierten, logischen Denkens)
  • Religion / Ethik (Beschäftigung mit Themen der antiken Philosophie)
  • Geschichte / Politik (Beschäftigung mit Entwicklung und Aufbau des römischen Staatswesens)

Das Fach Latein leistet auf diese Weise einen Beitrag zum Erwerb einer breiten Allgemeinbildung. Lateinkenntnisse erleichtern das Lernen moderner Fremdsprachen (vor allem der romanischen Sprachen und des Englischen). Mit dem Erwerb des Latinums am Ende von Klasse 10 sind wichtige Voraussetzungen für das Studium einer Reihe geisteswissenschaftlicher Fächer gegeben. Nähere Informationen unter: www.altphilologenverband.de

Nützlich ist Latein außerdem z.B. für das Studium der Medizin, der Rechtswissenschaften und naturwissenschaftlicher Fächer.

Was wird im Lateinunterricht gemacht?

In den ersten drei Lernjahren findet der Spracherwerb statt. Hier werden die Grundlagen der lateinischen Grammatik gelegt. Im Vordergrund steht dabei die Übersetzung lateinischer Texte ins Deutsche. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf dem antiken Stadt- und Landleben, dem Schicksal der römischen Stadt Pompeji, der griechisch-römischen Sagenwelt und einem Querschnitt durch die römische Geschichte.

Ab dem vierten Lernjahr erfolgt der allmähliche Übergang zur Lektüre lateinischer Originaltexte.

Ab dem fünften Lernjahr werden Werke der römischen Literatur in Auszügen gelesen und interpretiert. Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Politik, Geschichtsschreibung und Philosophie sowie auf der Dichtung.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Aktive Sprachbeherrschung (Sprachproduktion, Aussprache, Rechtschreibung) wird im Lateinunterricht – im Unterschied zu den modernen Fremdsprachen – nicht verlangt.

Lehrkräfte

  • Frau Vetter
  • Herr Gierschner

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