Die Theaterwerkstatt des Albeck-Gymnasiums hat alle Theaterfreunde zur neuen Produktion:

„Kaspar/ Häuser/ Meer“

frei nach F. Zeller

am Samstag, den 15. Oktober um 20 Uhr

in der Aula des Gymnasiums eingeladen.

(ab 14 Jahren)

 Mitwirkende

Ricarda Kopf

Nadine Kitzlinger

Eva Eyrich

Lena in der Stroth

Julia Hopp

Elena Jacobs-Fernandez

Matthias Seeger

Björn Leuthe

Sophia Frick

Sarah Wezel

Laura Hauser

Celina Friedrichson

Kira Henn

Zum Inhalt der „grotesken Komödie“ , wie F. Zeller ihr Stück benennt

„Das Jugendamt betreute die Familie seit Jahren“, prangt es in großen Lettern, wenn sich wieder ein „Fall“ ereignet hat, wieder ein vernachlässigtes Kind irgendwo  in einer Tiefkühltruhe gefunden wird.

Wir spielen die Sozialarbeiterinnen Anika, Silvia und Barbara. Unser Kollege Björn hat sich krank gemeldet: Burnout, und alle seine über hundert Fälle und eine unzureichende Dokumentation liegen nun für uns da. Das ist eine Katastrophe, denn wir sind eh überarbeitet.

Jetzt heißt es: „Augen zu und durch“. Dann muss eben jedes Wochenende durchgepowert werden; dann reicht es eben abends wieder nicht rechtzeitig in den Supermarkt; dann sitzt das eigene Kind eben wieder an der Kindergartentür und wartet.

So sehr die „Damen vom Amt“ rotieren, sie schaffen es auch nicht ansatzweise, den Berg abzutragen, der vor ihnen liegt.

Hier ist viel von uns und unserem eigenen Leben gespiegelt. Manchmal brechen sich die  Sehnsüchte Bahn und die drei Frauen kämpfen immer wieder aufs Neue darum, Haltung zu bewahren und das Chaos zu beherrschen, bevor es sie beherrscht.

Erleben Sie die „Drei vom Amt „live“ am Sa, den 15.10. um 20 Uhr

Zur Gruppe und zur Arbeitsweise:

Die Oberstufengruppe der Theaterwerkstatt des Albeck-Gymnasiums besteht  aus Schüler/innen im Alter von 16 -18 Jahren, die  vor einigen Jahren zusammenfanden, um experimentelle Theaterformen auszuprobieren. Während bei unseren  letzten Aufführungen der Akzent stark auf dem Körpertheater lag, ist es nun die „Sprachakrobatik“, die uns an unserem neuen Stück fasziniert hat.

Wie immer  schauten wir auch bei diesem Thema in langen Improvisationen, inwiefern die Figuren etwas mit uns zu tun haben. Hieran  knüpften wir an und entwickelten die verschiedenen Facetten unserer Rollen, die jeweils von mehreren Spielerinnen verkörpert werden.

Die Präsentation des Ergebnisses beim Festival  im Jugendtheater in Stuttgart kam gut an. Nun hoffen wir, dass auch bei der „Heimpremiere“  in der Aula das Publikum unser Thema interessant findet.